Sprung in die Bundesliga geglückt

Die Baltic Sea Lions (Kooperationsteams BBCR und TSVK) haben ihre zweite Chance genutzt und sich für die Jugend-Basketball-Bundesliga qualifiziert. Das Team von Trainerin Antje Mevius feierte souveräne Siege gegen Hannover, Berlin und Magdeburg.

Johannes Greve zieht energisch zum Korb
Johannes Greve zieht energisch zum Korb
Johannes Greve zieht energisch zum Korb

Die Baltic Sea Lions haben es geschafft und spielt in der kommenden Saison in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL). Nachdem das Team von Trainerin Antje Mevius vor einer Woche noch knapp die Qualifikation verpasst hatte, nutzte es die zweite Chance. In eigener Halle setzten sich die Osteee-Löwen souverän durch. Gegen TK Hannover (62:46), BLZ Berlin (92:39) und USC Magdeburg (110:41) gab es ungefährdete Siege. „Das war für uns heute kein Nachsitzen. Es war ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Mannschaft im Hinblick auf die kommende Saison. Das hatte sich schon im Training angedeutet. Dass wir das alles so umgesetzt haben, war in dieser Form aber nicht unbedingt zu erwarten“, resümierte Mevius. Einen besseren Saisonabschluss konnte es nicht geben. „Es ist jetzt aber auch an der Zeit, dass wir alle eine Pause einlegen. Der Akku ist ganz schön leer.“

Baltic Sea Lions – TK Hannover 62:46 (16:14/37:23/48:31)

Die Ostsee-Löwen fanden mit einem 14:6 (6.) gut in die Partie. Kapitän Gbenga Hansen übernahm viel Verantwortung, drückte mit seinen Aktionen dem Spiel den Stempel auf und erzielte in sechs Minuten acht Punkte. Den Gästen war allerdings anzumerken, dass sie verletzungsbedingt auf zwei Stammspieler verzichten mussten. Mit einer Ganzfeldverteidigung provozierten die Mevius-Schützlinge bei Hannover immer wieder Ballverluste, die mit guter Quote in Punkte umgesetzt wurden. Hannover hielt sich mit Freiwürfen im Spiel, so dass das Team nach dem ersten Viertel (16:14) nur mit zwei Punkten zurücklag. Im zweiten Viertel war Hannover nicht mehr in der Lage, die Ostsee-Löwen zu bändigen. Angetrieben vom weiter stark aufspielenden Hansen legten die Gastgeber einen 17:5-Lauf hin und konnten sich entscheidend auf 33:19 (17.) absetzen. Die Basis war weiterhin eine gute Abwehrarbeit und die Größenvorteile unter dem eigenen und gegnerischen Brett. Hier ragte besonders Johannes Greve heraus. „Er hat heute sein bestes Spiel bei uns hingelegt und war im Abschluss sehr stabil“, lobte Mevius. In der zweiten Halbzeit gönnte die Trainerin Gbenga Hansen im Hinblick auf die weiteren Spiele eine Pause und gab dafür Tim Schlegel mehr Spielanteile, der seinen Kapitän sehr gut ersetzte. Baltic Sea Lions: Zernitz (4), Abdualev (2), Mohr (2), Haller (2), Hansen (18), Dubbeldam (6), Mossi, Greve (11), Skorsch (15), Okori, Dinger, Schlegel (2).

Baltic Sea Lions – BLZ Berlin 92:39 (26:4/49:8/74:22)

Nach dem 64:24-Erfolg am vergangenen Wochenende hatten die Ostsee-Löwen auch dieses Mal keinerlei Probleme mit den Gästen aus Berlin. Bis zum 4:4 (3.) hielten die Berliner noch mit, dann zogen die Gastgeber mit einem 22:0-Lauf auf 26:4 davon. Vor allem mit der Ganzfeldverteidigung der Ostsee-Löwen hatten die Berliner große Probleme. Bereits zur Pause (49:8) gab es keine Zweifel mehr am Rendsburger Sieg. Im dritten und vierten Viertel wurde das Ergebnis verwaltet. Mevius stellte auf Halbfeldabwehr um und rotierte viel, damit möglichst alle Akteure zum Einsatz kamen. „Als Mannschaft haben wir sehr gut harmoniert und unser bestes Spiel gezeigt. Erfreulich, dass fast alle Spieler gepunktet haben“, so Mevius. WERBUNG Baltic Sea Lions: Zernitz (4), Abdualev (2), Weczerek (6), Mohr, Haller (9), Hansen (10), Dubbeldam (11), Mossi (7), Greve (10), Skorsch (12/1x3), Dinger (13/2x3), Schlegel (8).

Baltic Sea Lions – USC Magdeburg 110:41 (29:12/48:19/76:25)

„Wir waren den Gästen auf allen Positionen überlegen und das kommt auch im Ergebnis zum Ausdruck. Für uns war das ein schöner Abschluss“, meinte Trainerin Antje Mevius die auch in diesem Spiel wieder rotieren ließ, um auf diesem Wege den Leistungsstand der nachrückenden Spieler zu testen. Baltic Sea Lions: Zernitz (2), Weczerek (7), Mohr (4), Haller (6), Hansen (13), Dubbeldam (24), Mossi, Greve (22), Skorsch (16), Okori (12), Dingeer, Schlegel (4).

Bild und Text: Rüdiger Müller - Landeszeitung

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