Baltic Sea-Lions bleiben nach 73:68 Sieg in der Jugend-Basketball-Bundesliga

Rendsburg/rm – Das war ein hartes Stück Arbeit für die Baltic-Sea-Lions im Play-down-Spiel gegen das Basketball-Zentrum Berlin. Der Lohn für diese Arbeit – ein 73:68 (17:16/36:37/56:51) Erfolg.

Nach dem 81:76 vor einer Woche in Berlin haben die Ostsee-Löwen also auch das Rückspiel für sich entscheiden können. Damit ist die Zugehörigkeit für die Jugend-Basketball-Bundesliga der männlichen U 16 für ein weiteres Jahr gesichert. Groß die Erleichterung bei Trainerin Antje Mevius, der Mannschaft und den 110 Fans, soweit die Anhänger der Ostsee-Löwen waren.

Entsprechend fiel dann auch der Jubel aus. „Den Klassenerhalt hat sich die Mannschaft absolut verdient. Alle Spieler haben sich gegen diesen guten Gegner voll reingehängt. Berlin hat uns ganz schön gefordert“, meinte Trainerin Antje Mevius. Im Hinspiel haben die guten Distanzschützen in den Reihen der Ostsee-Löwen mit 10 Dreiern das Spiel entschieden. „Das die jungen Spieler nicht immer mit einer solchen Quote aufwarten können, war klar. Somit mussten wir versuchen, andere Stärken in die Waagschale zu werfen“, befand Mevius. Das gelang insbesondere bei den Rebounds -mit 45:23 waren die Gastgeber deutlich besser als im Hinspiel . Hier zeichneten sich besonders Vincent Dubbeldam, Tom Skorsch und Gbenga Hansen aus. „Darauf hatte ich gesetzt und das ist voll aufgegangen“, freute sich nicht nur Trainerin Antje Mevius. Ihr Team fand sofort gut ins Spiel. Stark spielte hier Aufbauspieler Gbenga Hansen. Krankheitsbedingt konnte er in der Woche nur wenig trainieren und benötige mehr Pausen als sonst. Bei der 12:7 Führung brachte er allein 10 Punkte ein. Das aber konnte das Team nicht halten. Die Berliner verkürzten kurz vor Ende des ersten Viertels auf 17:16. Das war vor allen Dingen ihrer guten Quote von der Freiwurf-Linie zu verdanken. „Das die Berliner soweit rankamen, war eigentlich überflüssig“, meinte Mevius.

Von der Aufholjagd aber ließen sich die Gastgeber nicht beeindrucken. Sie erwischten einen prächtigen Start in das zweite Viertel – 28:22 nach 15. Minuten. Da lief alles rund. Vincent Dubbeldam, Jonas Haller und Gbenga Hansen trafen sicher. Bennet Jäger steuerte gar einen Dreier bei. „Er hat sehr selbstbewusst und gut gespielt“, hob Mevius die Leistung Jägers besonders hervor. Doch die Berliner gaben nicht auf – sie drehten das Spiel und führten zur Pause mit 37:36 Punkten. Das gelang ihnen vor allen Dingen mit Schnellangriffen und einer guten Freiwurfquote. Ihren guten Lauf nutzten die Berliner auch zu Beginn des dritten Viertels – 46:42 Führung nach 24. Minuten.

Die Reaktion der Ostsee-Löwen – sie legten in zwei Minuten einen 7:0 Lauf hin und führten nach 26 Minuten mit 49:46. Das war vor allen Dingen einem starken Vincent Dubbeldam unter dem Brett zu verdanken. Abermals konnten die Berliner auf 49:49 ausgleichen (27.). Das war dann auch das letzte Remis in diesem Spiel. Fortan lagen die Ostsee-Löwen mindestens mit einem Punkt vorn. Das auch, obwohl Jonas Haller wegen Verletzung ausfiel. Seinen Part übernahm nahtlos Fritjhof Mohr. „Er war sofort im Spiel. Das hat uns sehr geholfen“, so Mevius. Nach einer 67:64 Führung (38.) bogen die Ostsee-Löwen auf die Siegerstraße ein. Vincent Dubbeldam und Tom Skorsch bauten diese Führung zum 73:68 Sieg aus.

Balltic Sea Lions: Zernitz, Abdulaev (4/1x3), Weczerek, Mohr (4), Haller (5), Hansen (22), Dubbeldam (23), Jäger (5 /1x3), Dinger, Schlegel, Skorsch (10).

Bericht und Foto aus Landeszeitung von Rüdiger Müller

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