Baltic Sea Lions setzen ihre Erfolgsserie fort

Schon jetzt zum frühen Zeitpunkt ist die beste Saison seit Zugehörigkeit zur Jugend-Basketball-Bundesliga perfekt. Die Baltic Sea Lions setzten mit dem 79:70 (34:39) -Heimsieg über den Bramfelder SV nicht nur ihre stolze Siegesserie fort, sondern zudem gleich das nächste dicke Ausrufezeichen.

Fünf Siege stehen einer Niederlage gegenüber. Platz eins in der Vorrundengruppe bedeutet aber auch , dass die Schleswig-Holsteiner die Qualifikation für die nächste JBBL- Spielzeit in der Tasche haben. Man darf gespannt auf den weiteren Weg einer außergewöhnlichen Mannschaft sein, die in die deutsche Top 24 einzog und als Lohn nach kurzer Spielpause auf hochklassige Konkurrenz in der Hauptrunde trifft.

"Heute bewiesen die Jungs Charakter gezeigt, sie kämpften sich noch aus eine langen Phase des Rückstands heraus. gekämpft. Darauf kann die Mannschaft stolz sein", zog Trainer Henning Ruge den Hut vor einer Energieleistung. Zu Beginn klappten beide Teams die Visiere hoch und lieferten sich einen engen Fight – dabei wechselte das Momentum wiederholt hin und her. Setzten sich die Hausherren angeführt vom starken Chi Azodiro zunächst auf 28:19 (13.) ab, so drehte Bramfeld den Spieß mit furiosem 14:2-Run bis zur 18. Minute auf 33:30.

Geklärt wurden die Fronten finalen Abschnitt. Mattis Paulsen riss die Teamkameraden beherzt mit, plötzlich waren die Baltics beim 12:2-Run zum 62:55 (35.) wieder "on Fire". Letztlich rangen die Lions ein bis zum letzten Atemzug kämpfendes Ensemble aus Hamburg nieder, das den Gastgebern geschickt das Tempospiel nahm, zudem mit bissige Defense zu Werke ging. Die Ausgeglichenheit macht die Lions ein Stück weit unberechenbar, erneut punktete mit Azodiro (15), Paulsen (12), Krüger (12), Philipp (10/1), Kiwitt (9/1) und Wulf (9) ein Sextett ordentlich.

"Respekt vor Bramfeld! Unsere wichtigste Erkenntnis lautet aber, dass wir auch schwierige Spiele umbiegen können", analysierte Teammanager Ove Krüger. Zur Hauptrunde werden sämtliche Ergebnisse gelöscht, alle fangen wieder bei "null" an. Gegner sind die Teams Hamburg Towers, Rostock, Vechta/Quakenbrück, Hagen und die Metropol Youngstars aus dem Ruhrgebiet.

Baltic Sea Lions - Bramfelder SV 79:70 (34:39 - 18:19,16:20,16:14,29:17) Azodiro 15, Paulsen 12, Krüger 12, Philipp 10/1, Kiwitt 9/1, Wulf 9, Lohse 6, Worthmann 4, Barski 2, Dumke, Messerschmidt.

Verfasst von Jürgen Schinke, Kieler Nachrichten

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