Zum Jahresbeginn nach Rostock

Die Basis für die Aufholjagd in der Zweiten Regionalliga Nord schufen Kronshagens Korbjäger im Dezember. Mit zwei Erfolgen am Stück vermochte das Schlusslicht ein deutliches Lebenszeichen zu senden, im neuen Jahr wollen die TSVK Baskets den Turnaround veredeln und sich schnell in gesicherte Gefilde absetzen, erwarten beim Ligaprimus Rostock jedoch eine schwere Auwärtshürde.

Zweifellos spülten die Siege über Itzehoe II (79:60) und beim den Bramfelder SV (82:69) Zuversicht in Sachen Klassenerhalt und frisches Selbstvertrauen in die Reihen der TSVK Baskets. Mit nunmehr sechs Punkten auf dem Konto schlossen wochenlang sieglose Schützlinge von Trainer Jojo Dörband zu den Teams vom TSV Bargeteheide, BG Hamburg-West und Blau-Weiß Ellas Hamburg auf und meldeten sich endlich in der ersehnten Erfolgsspur zurück.

Die allererste Aufgabenstellung im Jahr 2020 ist allerdings extrem knifflig, beim Spitzenreiter in Rostock stehen Kapitän Gruber und Co. vor einer Monsteraufgabe. Die Reserve des ProA-Vertreters will es in dieser Saison wissen, der Tabellenerste (bis dato zehn Siege, nur eine Niederlage) peilt den Aufstieg an.

Rostocks ehrgeizige Ambitionen verdeutlichen zudem die Verpflichtung von Ex-Nationaltrainer Dirk Bauermann in dieser Woche, der sich vom Konzept der Seawolves überzeugen ließ und gerade die Profis übernahm.

"Es wird ein sehr schweres Spiel für uns", gibt sich Coach Dörband keinerlei Illusionen hin. "aber wir wollen die Partie bei Tabellenführer als Standortbestimmung für die dann folgenden wichtigen Partien nutzen." Kronshagens Lazarett lichtete sich in der Weihnachtspause spürbar, Die TSVK Baskets gehen bis auf den verletzten Usama Faris praktisch ohne Personalsorgen in den Härtetest.

EBC Rostock II - TSV Kronshagen (Sa., 16 Uhr, Trainingszentrum Bargeshagen)

Verfasst von Jürgen Schinke, Kieler Nachrichten

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