Deutsche Meisterschaft der ü50-Basketballer in Hagen

Die Spielgemeinschaft Kiel/Lübeck traf in ihrer Gruppe auf den Vorjahresvierten, Stuttgart-Feuerbach, den Fünften,  Gießen und den stark einzuschätzenden Neuling aus der Südgruppe, Bayreuth. Das Auftaktspiel gegen die schnellen und von außen sehr treffsicheren Feuerbacher war nur kurzzeitig ausgeglichen, danach ließ eine sehr schwache Wurfausbeute der Kieler den Rückstand schnell zweistellig werden. Erst gegen Ende des Spieles konnte ein normaler Spielrhythmus gefunden werden.

Der sollte dann gegen Gießen fortgesetzt werden: Von Anfang an lagen die Kieler in Front, immer wieder angetrieben vom Lübecker »Youngster« Jan Krämer, der sowohl selber punkten als auch mit Assist die anderen in der Mannschaft in Szene setzen konnte. Nach dem verdienten Sieg eröffnete sich nun überraschenderweise eine Tür zum oberen Tableau, denn die Gießener hatten in ihrem ersten Spiel die Bayreuther recht deutlich geschlagen.

Gab es in den Vorjahren schon die eine oder andere Partie, wo die Kieler in solch ein Spiel mit zu viel Nervosität hineingingen und weit unter ihren Möglichkeiten agierten, konnte hier nahtlos an die Leistung vom Gießenspiel angeknüpft werden. Schnell wurde eine komfortable Führung erspielt, die bis zum Ende – auch wenn es zwischenzeitlich zum Ausgleich kam – nicht wieder abgegeben wurde. Großer Jubel: Oberes Tableau und qualifiziert für das nächste Jahr in Freiburg.

Das letzte Spiel am Samstag sah als Gegner den späteren Zweiten und Gastgeber in 2019, Freiburg, vor. Gegen diese robuste Mannschaft geriet man sofort auf die Verliererstraße und konnte in keiner Phase des Spiels annährend mithalten. Ähnlich deutlich waren die Leistungsunterschiede am Sonntag im Platzierungspiel gegen Charlottenburg. Die athletischen und großen Berliner ließen den Kielern wenig Chancen, zumal hier beide etatmäßigen Aufbauspieler nicht mehr mitspielen konnten. Der «Neuling« im Team, Lutz Drepper, seit dieser Saison bei den Kielern dabei, rückte dafür auf die Playmakerposition. Gegen die routinierten Hauptstädter hatte er allerdings trotz gutem Spiel einen äußerst schweren Stand.

Somit blieb noch das letzte Spiel gegen den Meister von 2015, die SG Köln/Düsseldorf. Nach dem Ausfall von Horst Bick blieben nun noch sieben Spieler übrig, die sich zwar mühten, aber doch eine deutliche zweistellige Niederlage kassieren mussten. Somit stand am Ende Platz 8 zu Buche und damit der Fahrschein nach Freiburg. 

Endstand:

Boele-Kabel

Freiburg

Göttingen

Paderborn

Charlottenburg

Feuerbach

Kön/Düsseldorf

Kiel/Lübeck

Langen

Breitengüssbach

Germering

Bayreuth

Erlangen

Hochheim

Gießen

Zehlendorf

 

Weitere Infos hier: dm-ue50-bb.jimdo.com

 

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